Wie hoch sind die Ausstiegskosten aus S21?
Lassen Sie sich nicht beirren! Urteilen Sie selbst! Auf der unten stehenden Grafik sehen Sie, wie sich die von den S21-Befürwortern genannten 1,5 Mrd. Ausstiegskosten zusammensetzen. Hier wird u. a. die Neubaustrecke nach Ulm miteinbezogen, obwohl diese nicht in Frage gestellt wird und mit dem Ausstieg aus S21 nichts zu tun hat.
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Cem Özdemir in Waldshut! |
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Im Rahmen der Kampagne zur Volksabstimmung am 27. 11. 2011 besuchte der Bundesvorsitzende der Grünen Waldshut-Tiengen. Er unterstützt damit das lokale Aktionsbündnis JA zum Ausstieg.
Seine Ansprache können Sie hier ansehen. | |
Regionale Informationen zu Stuttgart 21 kompakt! Das Aktionsbündnis "JA zum Ausstieg" hat wesentliche Informationen über regionale Auswirkungen von Stuttgart 21 in einer Broschüre zusammengefasst:
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VCD und Grüne, Waldshut-Tiengen haben das Info-Mobil zu Stuttgart 21 bei seinem Besuch in Waldshut begleitet.

Die Einschätzungen zum Bahnprojekt Stuttgart 21 bleiben unvereinbar. Dennoch werten wir die Bauzaun-Aktion mit Darstellung der Gegenpositionen zum umstrittenen Tiefbahnhof-Projekt anlässlich der Stationierung des Info-Mobils in Waldshut-Tiengen als Erfolg. „Zunächst ist dies ein Erfolg für die demokratische Kultur!“, beurteilt Hans Saurer, Vorsitzender der Grünen die Veranstaltung: „Die Menschen hatten die Gelegenheit, sich an einem Ort umfassend über das Für und Wider eines Projektes zu informieren“. Der Infostand am Bauzaun war drei Tage durchgängig kompetent besetzt.

Regionale Aspekte sind jedoch nach Ansicht von VCD und Grünen bei der Befürworter-Kampagne zu kurz gekommen. Lediglich zu behaupten, das Projekt S21 werde andere Bahn-Ausbau-Maßnahmen in der Fläche nicht tangieren und der Stuttgarter Tiefbahnhof sei der Einstieg in den Ausbau der Süd-Schiene seien unglaubwürdig und konnten auch nicht belegt werden.
Wir hingegen befürchten, dass das Stuttgarter Vorhaben bei weiteren Kostensteigerungen den Ausbau und die Instandhaltung anderer Bahnstrecken auf Jahre hinaus blockieren wird. So könnte etwa die für 2016 geplante Elektrifizierung der Hochrheinbahn um Jahre verschoben werden. Schon jetzt wird ein Großteil der Mittel für die Schienen-Infrastruktur in Baden-Württemberg für das Großprojekt eingesetzt.
Wir setzen uns sich für eine Modernisierung des bestehenden Kopfbahnhofes ein. Diese ist mit geschätzten Kosten von 1,2 Mrd. € deutlich günstiger und lässt noch Spielraum für Investitionen am Hochrhein.
Bericht im Südkurier
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 01. September 2011 um 13:52 Uhr |
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